Hybride Bedrohungen erfordern Resilienz

Auf der diesjährigen Berliner Sicherheitskonferenz wurde auch über die Bedeutsamkeit von Resilienzfähigkeiten debattiert (Foto). (Foto: BS/Dombrowsky)

„Aufgrund hybrider Bedrohungen und entsprechender Kriegsführung gibt es heutzutage keine eindeutigen Grenzen mehr für Bedrohungsszenarien.“ Um hier gegensteuern zu können, müssten zum einen Kritische Infrastrukturen (KRITIS) geschützt und zum anderen die Widerstandsfähigkeiten der Bürger ausgebaut werden.

Darauf wiesen Generalleutnant Thierry Corbet, Kommandeur einer französischen Schnell-Eingreiftruppe, und Dr. Dirk Freudenberg von der Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hin. Und auch Prof. Shaul Kimhi vom israelischen Tel-Hai College verlangte: „Europa muss eine Resilienzforschung starten.“ Des Weiteren betonte Johan Lagerlöf, Direktor für Verteidigungspolitik im Stockholmer Verteidigungsministerium: „Wir müssen das Bewusstsein für die Bedeutsamkeit von Resilienz in der Bevölkerung stärken.“ Denn, so warnte der Senior Business Development Manager der Arrow ECS AG, Dr. Volker Strecke, auf der Berliner Sicherheitskonferenz des Behörden Spiegel: „Wir haben sowohl qualitativ als auch quantitativ eine Zunahme an hybriden Bedrohungen zu verzeichnen.“