Schutz darf Mobilität nicht verhindern

Der Chef der schwedischen Armee, Generalmajor Karl Engelbrektson, betonte zwar, dass Technologien zum Schutz von Soldaten sehr wichtig seien. Gleichzeitig dürften sie den Soldaten aber nicht ihre Mobilität nehmen. (Foto: BS/Dombrowsky)

Neue Technologien zum Schutz von Soldaten vor Verwundungen sind absolut erforderlich. Hier müssen Armeen immer auf dem neuesten Stand sein, wie der Chef der schwedischen Armee, Generalmajor Karl Engelbrektson deutlich machte. Eines dürfe zugleich aber nicht geschehen: Schutzausrüstung dürfe nicht dazu führen, dass Soldaten nicht mehr mobil sind.

Sie müssten trotz allem immer in der Lage sein, einen Gegner zu attackieren beziehungsweise sich zu verteidigen, so Engelbrektson. Und Christopher J. Pehrson, Vize-Präsident für strategische Entwicklung bei General Atomics Aeronautical Systems, ergänzt: „Für den Schutz von Soldaten ist es wichtig, mehr vom Angreifer zu wissen als dieser von einem selbst weiß.“ Ähnlich äußert sich Generalleutnant Dr. Michael Tempel, Chef des Zentralen Sanitätsdienstes der Bundeswehr. Er sagt: „Guter Schutz für Soldaten ist auch ein Element der Feindabschreckung.“