Rüstungskooperationen verlangen nach Zusammenarbeit und gesellschaftlicher Resilienz

Der Staatssekretär des Verteidigungsministeriums von Lettland, Janis Garisons, betont auf der Berliner Sicherheitskonferenz, dass das Militär immer wichtiger wird. (Foto: BS/Dombrowsky)

Interoperabilität spielt bei der Beschaffung von militärischen Gütern, aber auch bei der Umsetzung von Verteidigungsstrategien eine immer bedeutender werdende Rolle. Multinationale Partnerschaften seien notwendig, um schneller, effektiver und genauer handeln zu können. Gerade „in unsicheren Zeiten ist Kooperation und Zusammenarbeit wichtiger als jemals zuvor“, betont der Vizepräsident der Geschäftsfeldentwicklung Luft- und Raketenabwehr der Raytheon Company, William Blair.

Als zuverlässigen Partner für solche Gemeinschaftsprojekte stellt der Staatssekretär des Verteidigungsministeriums von Lettland, Jānis Garisons, im Rahmen der Berliner Sicherheitskonferenz die baltischen Staaten vor. Die wichtigsten Aspekte von Sicherheitsstrategien wie Gefechtsregeln, Logistik, Ausrüstung und Mobilität stellen zugleich die größten aktuellen Probleme der Streitkräfte dar. Diese ließen sich in Kooperation nur lösen, wenn schon im Vorfeld militärische und zivile Absichten zusammengefasst werden. Allerdings sei die Gesellschaft selbst eine „Schwachstelle“, die es gelte, widerstandsfähiger im Sinne einer Militarisierung zu machen. „Wir müssen unsere Stärken nutzen und unsere Schwächen kennen“, fordert Garisons.