Europäischer Preis für Zivilgesellschaft, Sicherheit und Verteidigung

Die Ehrung der Zeremonie zu der Europäischen Trophäe „Zivilgesellschaft, Sicherheit und Verteidigung“ auf der Berliner Security Conference 2017. (BS/Klaus Dombrowsky)

Seit 2011 werden durch den Preis jährliche Aktivitäten zur Herausbildung einer Europäischen Zivilgesellschaft geehrt. Auch die Festigung eines Europäischen Sicherheits- und Verteidigungsbewusstseins gehören dazu. Die Verleihung findet durch die CiDAN und die ESDA statt.

„Wie schaffen wir eine Verbindung zu der jungen Generation, die nie den Krieg kennen gelernt hat“, fragt Robert Walter, Präsident der Europäischen Gesellschaft für Sicherheit und Verteidigung (ESDA) auf der BSC 2017. Die französische Vereinigung „Civisme, Défense, Armée Nation“ (CiDAN) schaffe diese Verbindung, in dem sie jene ehrt, die einen Dialog zwischen den Streitkräften und den Bürgern aufbauen.

So erhielten das Haus der Künste und der Bildung aus Litauen sowie ihre ungarischen Partner die Trophäe für „Zivilgesellschaft, Sicherheit und Verteidigung“. Deren gemeinsames Projekt würde die jungen Menschen daran erinnern, wie oft die Menschenrechte weltweit gefährdet seien. Die französische Kleinstadt Auchy-les-Mines erhielt die Trophäe für die „Erinnerungskultur“. Da sie ein Projekt zum Gedenken einer Schlacht aus dem Ersten Weltkrieg entwickelten. Elodie Ferreira erhielt die Trophäe für „Innovationen“, da sie sich bei der Lösung von Konflikten engagiert. Sie hat eine Webseite und einen praktischen Führer dazu geschrieben, um dies den Kindern näherzubringen